Corona: Goldman Sachs verlangt Impfstatus

Anfang Jahr ging ein vertrauliches Papier an die Öffentlichkeit. Ein Gruppe Analysten hat in einer internen anonymen Umfrage festgestellt: Sie schuften wie die Sau. Bis zu 100 Stunden pro Woche. Danach lieferten sie Verbesserungsvorschläge. Gingen zum Boss. Redeten, diskutierten. Es folgten "Wir besseren uns" Sprüche. Gebessert hat sich nur Vordergründig etwas: Man hat geschaut, dass man nicht mehr darüber redet.

Alle die interesse an Wirtschaft, Börse, Finanzen haben wissen: Goldman Sachs hat in den USA den schäbigsten Ruf der gesamten Branche betreffend Arbeitsumfeld, Arbeitsvorgaben, Zielerreichung, Arbeitszeiten.


Jetzt kommt es für Mitarbeiter in den VS (Vereinigte Staaten) drastisch:

Goldman Sachs fordert von allen US-Mitarbeitern ihren Impfstatus ein.

Man könnte das auch als Nötigung sehen. Denn wer den Status verlangt, will etwas bewirken! Im realen bedeutet dies: Wer sich impfen lässt, gilt als Supertoller, wer sich, weil Gesund, nicht impfen lassen will, gilt als Gefahr. Um diesem "Stempel" zu entgehen, impfen sich wohl auch solche, die das nie tun würden. Grund: Kündigung verhindern.


Morgenpost.online seit 11.06.2021