Rote Linie überschritten

Am 28.Oktober habe ich ein Medikament bei meinem Hausarzt bestellt, auf welches ich wohl oder übel angewiesen bin. Ich könnte es in zwei Tagen abholen. Dann zwei Tage später das Telefon vom Hausarzt, es gäbe einen Lieferengpass. Spätestens in einer Woche könnte ich es abholen. Heute wäre diese Woche verstrichen, aber das Medikament ist noch immer nicht eingetroffen. Nach Rückfrage beim Lieferanten wurde mir vom Hausarzt mitgeteilt, dass dieses Medikament erst Anfang Dezember wieder verfügbar wäre. Heute ist aber erst der 6.November und alles in allem hätte ich über einen Monat auf dieses Medi warten müssen!!

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Dreimal könnt ihr raten an was das liegt: An den Massnahmen der Corona-Bekämpfung und dessen negativen Folgeerscheinungen!!

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Warum nur wird alles Corona untergeordnet, um so angeblich die Gesundheit zahlreicher Menschen zu schützen, um gleichzeitig die Gesundheit anderer zu gefährden? Man könnte meinen seit dem Auftreten von Corona sind alle anderen Krankheiten plötzlich verschwunden. Wollen wir wirklich diesen Preis bezahlen, wenn viele Menschen wichtige Medikamente erst nach langer Wartefrist erhalten, weil wegen den Corona Bekämpfungsmassnahmen die Wirtschaft heruntergefahren wird, weniger Leute in einem Raum arbeiten dürfen ( siehe Produktion), Lieferketten unterbrochen werden, oder Angestellte nicht mehr arbeiten dürfen??!!

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Es ist ja nicht so, dass ich der einzige wäre, welche auf dieses Medikament angewiesen bin und andere es wohl auch nicht erhalten können. Dazu dürfte es bei vielen anderen wichtigen Medikamenten genau gleich sein. Aber so mit dem ganzen Corona-Restriktionen auch noch den Medikamentenbezug an sich blockieren?? Sind andere chronische Krankheiten und Gebrechen mit Corona plötzlich

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Es ist etwas anderes, wenn bei meinem Auto wichtige Teile aus dem Ausland seit Wochen nicht mehr lieferbar sind. Oder ich in mein neues Haus erst mit grosser Verspätung einziehen kann, weil wegen Corona auch die Bauwirtschaft gedrosselt wird. Mit so was kann ich noch leben. Aber wenn da plötzlich bei der Gesundheit schwerste Lieferengpässe auftreten und damit die Gesundheit gefährdet wird - unter dem Deckmantel der Corona-Bekämpfung - dann hört bei mir der Spass einfach auf. Schliesslich bezahle ich mehr als genug KK-Prämien und Steuern für unser Gesundheitswesen!!

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Weil es mir und vielen anderen auch so ergeht, müsste unsere Landesregierung eigentlich wegen Fahrlässiger Körperverletzung Art.123.3 angezeigt werden. Es ist doch nicht damit getan, dass ich nun heute ein etwas anderes Ersatzmedikament erhalten habe. Dieses musste ich nämlich im Einkaufszentrum in der Apotheke abholen, wo ungleich mehr Leute unterwegs sind, als bei meinem Hausarzt. Dabei wurde mir doch vom Bundesrat gesagt, man sollte sich wegen Corona so wenig wie möglich in geschlossenen Räumen mit vielen Menschen aufhalten!!

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Dadurch werde ich vom Bundesrat genötigt mich einer gesundheitliche Gefahr auszusetzen, womit nicht nur der Straftatbestand der Nötigung im Raum steht, sondern auch jener der fahrlässigen Körperverletzung, wenn ich im Einkaufszentrum oder der Apotheke mit Corona angesteckt werde, womit wir wieder bei Art.123 wären. Nur weil mir die Beschaffung des Medikaments vom Bundesrat erschwert wird. Dazu weiss keiner wie gut ich das Ersatzmedikament vertrage. Dann wären auch wieder Art.123 und Art.181 ein Thema.

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Die eine Krankheit, das eine Virus, bekämpft man nicht damit, indem man andere Krankheiten verstärkt, fördert oder Menschen schädigt. Man darf das Kind nicht im Bade ausschütten.

Rolli.A., seit 07.11.2020