So muss man handeln

Nie und nimmer wird Hamerschweizer schweigen zum lausigen Management dieser Corona Geschichte. Nach wie vor sehen wir kein einziger Grund zur Revision unserer Haltung. Hätten wir es besser gemacht? Aber ganz sicher, denn es liegt nicht an den Medienkonferenzen von BAG und Bundesrat. Die finden wir sogar sehr gut. Es geht hier um Vorbereitung, Weichenstellung, Ungebrobtes, Infrastruktur.

Von hochbezahlten Leuten. Die Jahrzehnte Zeit hatten, ihren Auftrag sicherzustellen.

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1. Armeeapotheke: Ein einzigartiges Desaster lieferte die Armeeapotheke. Sie ist dem VBS angegliedert. Sie ist verantwortlich für Bestellung, Vorrat, Lagerung von Medikamenten, Desinfektionsmittel, Haltung von Rohstoffen, Schutzmaterial. Die Abhängigkeit aus dem Ausland beträgt heute bei fast 100 %. Ein Versagen alller bisherigen Chefs des VBS. Wobei hier man bei Frau Amherd ein wenig "Gnade" walten muss. Sie ist noch nicht so lange im Amt.

2. Vorbereitung: Das BAG war nicht vorbereitet. Auch der Bundesrat hat versagt; viel zu spät hat er das Zepter übernommen. Kantone waren sogar schon weiter. In China und Italien zog der Gestank längst durch Leichenhallen. Man reagierte erst nach jeder Meldung über Zunahme von infizierten, anstatt prohibitiv. Schlimm: Dieses Unentschlossene, Zaudern, Zuwarten. Auch bei Herr Berset, beim gesamten Bundesrat. Bei hochgefährlichem sich anbahnendem, egal was es ist, muss man sofort Unterbindend vorgehen. Ist wie bei einem Herzinfarkt: Spital und Stent (Gefässstütze) hineinpflanzen. Fertig. So verhindert man das aktuelle Fortschreiten.

Notiz: Bestimmte Wirtschaftsverbände sprachen Drohungen aus, was nicht zu tun sei. Hier liegt ein entscheidendes Übel des Zuwartens.

Fotoquelle Hammerschweizer

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3. Soforthilfe: Die Soforthilfe loben wir. Das aber war es schon, denn: Niemals darf man bei einer so grossen, in den Finanzfluss eingreifenden Konstellation den eigenen Staatshaushalt berühren, miteinbeziehen. Niemals. Das endet immer in höheren Steuern, riesigen Schulden, langwieriger Zurückzahlung.

Fond: Wir hätten folgendes getan: Mit einer vorbereiteteten Struktur, ausgearbeiteten Bestimmungen, Verordnungen, ein 2000 Milliarden (zweitausendmilliarden) Fond geschaffen. Dieser würde ausserhalb des Geldkreislaufes bestehen. Geld gedruckt über die Nationalbank, SNB. Überprüfung, Kontrolle, Auszahlung über Banken. Also so wie jetzt. Der Fond hätte seit längster Zeit schon bestehen sollen! Geht nicht? Hören Sie nicht auf "Experten". Die sollen daheim Lego spielen.

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4. Grenzsperre: Sofortige Grenzsperrungen an ausnahmslos allen Grenzübergängen der Schweiz. Das auf einen bestimmten Termin hin. Informieren rund 10 Tage im Voraus. Unternehmen hätten sich hervorragend anpassen können. Nur Gesundheitsangestellte dürften zur Arbeit einreisen.

5. Ausgangssperre: Diese hätte spätestens am 09. März in Kraft treten müssen. Zuerst unter der Woche, dann nach Bedarf unverzüglich über Wochenenden.

6 .Rückreise von in der Schweiz wohnhaften: Entschuldigung, wenn man so desinformiert, so lässig nachlässig im März noch Reisen antritt, oder seine Segelfahrten egoistisch durchzieht, dann sehen wir kein Grund für Rückkehrhilfe. Beistehen ja, mehr nicht. Es gilt Eigenverantwortung.

Ihn haben sie fertig gemacht hinter vorgehaltener Hand. Fotoquelle: Hammerschweizer

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7. Maskenpflicht! Nur ging und geht das nicht, weil zu wenig Masken vorhanden. Ein schockierende Tragik. Unverantwortlich, Verherend, Skandalös.

Was hätten wir getan? Unsere Lager im Gotthardmassiv, Simplonpass, Berninapass, Simmental, wären mit 5000. Milliarden Masken (fünftausendmilliarden) Stück gefüllt.

8. Firmen: Man ist hingegangen, schloss die Türen der kleinen! Restaurant, Gärtnereien, Veloläden, Papeterien, Coiffeursalon, Elekronikläden usw. Die, die keine grosse starke Lobby besitzen. Grosse lies man laufen. Roche, Versicherungen, ABB, Syngenta, DMS, EmsChemie, Stadler, Immobiliengesellschaften, Baustellen, Sulzer, Fischer, Bucher, Gavazzi, Feintool, Givaudan usw.

Sorry, unter jeder Sau und Ungerecht bis zum Erbrechen.

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Am 09. März 2020 hatte SVP Nationalrat Aeschi Thomas ein Abbruch/Unterbruch der Session gefordert. Frau Martullo-Blocher kam schon die Woche zuvor mit einer Maske in den Nationalratssaal. Beide wurden massiv belächelt, gar als "die braucht schon lange eine Maske" zur Sau geschrieben. Herr Aeschi wurde nicht einmal von seinen SVP Nationalratskollegen unterstützt (Nur von 13), und hinter seinem Rücken rissen gewisse Drecksprimitive Nationalräte aus FDP, GP, CVP, GLP, SPS, Witze über Aeschi und Martullo.

Hammerschweizer, ab 06.04.2020