Bezahlschranken setzen sich durch

Eine die in der Schweiz richtiggehend hart die Sache durchzieht ist der Börsenkotierte Verlag aus Zürich, Tamedia. Tagesanzeiger, Basler Zeitung, Der Bund, Berner Zeitung, FuW, Berner Oberländer, SRF, (ausser schwarzsehen), Sonntagszeitung, Thuner Tagblatt, Zürcher Unterländer gehören, unter anderem, zum kommerziell orientierten Verlag. Aktienkurs: 67.20 Franken. Vor 52 Wochen bei 108 Franken

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Bezahlschranken:

Tamedia zieht das bezahlen am intensivsten durch. Wer, Beispiel, die Basler Zeitung lesen will mit recht vielen Regionalinfos, der muss sie im Internet nicht mehr anklicken. Zahlen! Nächster Artikel? Zahlen! Ah war, das noch....Scheisse ...Artikel kostenpflichtig!

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Bildquelle: Hammerschweizer

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Auch strenger wird das Hausblättchen der FDP, die NZZ. Immer mehr kostenpflicht. Frei, also gratis, aktuell im Internet: Blick, Aargauer Zeitung, Basellandschaftliche, 20 Minuten. (Auszug). Auch Tatsache: In Tamedia Erzeugnissen steht über die ganze Schweiz gesehen, so gut wie überall, egal welche Region, daselbe drin. Regionen reichern nur ein klein wenig dazu selber an.

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Schlechter informiert?

Insgesamt ist der Trend klar: Leser/Innen gehen nebst ihrer persönlich abonnierten Zeitung, ob gedruckt oder digital, zu den kommerziellen Gratiszeitungen lesen. Geld ist Geil. Fakt dazu: Wer nur kommerzielle Gratisblätter liest, hat schon verloren. Redaktionen, Verleger, Werbeindustrie arbeiten mit Klickzahlen. Je höher diese sind, desto höher der Preis für Werbekunden.

Also: Kommerzielle Strassenschreier packen so viel billige Scheisse mit hinein, dass es für jede/n etwas hat. Vielfach subventionieren Verlage ihre Produkte quer.

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Hammerschweizer seit 20.11.2020