Verhüllung: Stimmt nicht was die Zeitung suggeriert

Titel: "Auch bei einem Nein wird der Schleier gelüftet"

Nachher liest man: Was will der Gegenvorschlag? Jede Person soll verpflichtet werden, gegenüber Behörden ihr Gesicht zu zeigen. Nicht nur auf dem Migrationsamt oder gegenüber den Grenzbeamten. Auch im öffentlichen Verkehr soll der Kondukteur verlangen können, dass die kontrollierte Person die Gesichtsverhüllung kurzzeitig ablegt.

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Die Zeitung aus Zürich verdreht, denn der Schleier wird nicht wie suggeriert gelüftet. Er wird nur bei Grenzkontrollen, Polizeikontrollen oder auf einer Gemeinde kurzzeitig nach oben gezogen, und dann wieder über das Gesicht gezogen. In der Öffentlichkeit laufen sie genau gleich verhüllt herum.

Ein Witz! Ein Widerspruch der seinesgleichen sucht!

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Alle zeigen ihr Gesicht. Auch die Männer der verhüllten Frauen. Nur die Frauen müssen in dieses schreckliche Gesichtsgefängnis schlüpfen. Beim Gegenvorschlag müssten Verhüllte nur kurzzeitig einem Zugbegleiter oder einem Behördenmitglied, aber Volk draussen nicht. Eine brutale Diskriminierung! Sind wir weniger wert als eine behördliche Person?

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Fakten:

Beim Gegenvorschlag müssen Zwangsverhüllte Frauen und Mädchen ihr Gesicht nur kurz zeigen. Danach dürfen sie allen draussen wieder vollverhüllt erscheinen. Der Gegenvorschlag diskriminiert alle Bewohner/Innen der Schweiz, weil verhüllte Frauen ihnen gegenüber nach wie vor ihr Gesicht nicht zeigen müssen, aber den Behörden. Das heisst im Umkehrschluss:

Alle Bewohner/Innen, die keine Behördliche Berechtigung aufweisen, sind weniger Wert als Behörden. Ihnen muss man sein Gesicht nicht zeigen.

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Das Nichtbehördliche Volk hat also kein Anspruch darauf, dass man ihm offen, frei und ohne Verhüllung entgegentritt. Aber es darf, wenn das Verhüllungsverbot abgelehnt wird, bezahlen für für Aufklärungsarbeit im Ausland!

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Hammerschweizer / Neue Schweizer Zeitung seit 15.02.2021