Aha, jetzt sind wir Schweizer wieder recht

So so, jetzt wo sie ausbleiben, die ausländischen Gäste, sollen urplötzlich wir Einheimische in den Schweizerhof marschieren? Ins Fünf-Sterne Hotel am See in Luzern, 600 Meter vom Bahnhof entfernt mit seinen 101 Zimmern, und 140 Angestellten. Ein Grossteil davon ist gerade in Kurzarbeit. Inhaber Hauser Patrick ist unruhig. Dass es sowei kam, dafür kann er aber nichts.

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Bildquelle: Hammerschweizer (HS)

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Normal hat sein Hotel eigenen Angaben zufolge nur etwa 12 Prozent Schweizer Gäste. Diese Zahl möchte Hotelier Hauser jetzt vervielfachen. Versteht sich. Weil Ausländer nicht mehr kommen. Mit der Angst im Nacken sind halt jetzt auch Schweizer/Innen anscheinend genehm. Chinesen, Japaner, Südkoreaner waren im Schweizerhof sehr gern gesehene Gäste. Wer an lauen Sommerabenden in Luzern flanierte, sah drinnen kaum die Stammbevölkerung

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Fakten:

Jahrzehntelang, und in den letzten 10 Jahren des weltweiten, rasanten Wohlstandfortschritt noch verreckter, setzten sehr sehr viele Grosshotels in der gesamten Schweiz auf Familienclans aus Saudi-Arabien, Oman, Katar, Kuwait, VAE, Bahrain. Auch auf Chinesen, Japaner, Südkoreaner, Inder. In Lugano, Verbier, Geneve, Basel, Zürich, Luzern, Cran Montana, Gstaad.

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Setzte man auch auf Einheimische?

Nein, sie waren und sind nicht die Wunschkandidaten vieler Grosshotels. Wäre dem so, dann hätte zum Beispiel der Schweizerhof nicht 88 % ausländische Gäste.

Hotellerie Suisse

.... und ihre angeschlossenen Grosshotel kümmerten sich kaum um kleinere Familienhotels in der Schweiz. Diese waren und sind halt eben nur Beilage, Vorspeise. Mit zum Teil irren Dumpingpreisen, Rabattschlachten und Sonderangeboten setzte man auf Ausländer. Arosa, Andermatt, Interlaken, St. Moritz, Gstaad usw. In zahlreichen Hotels wurden Mundartsprechende schon mal schräg angeschaut nach deem Motto: "Was suchen denn Sie hier", oder "Was willst Du hier, haste Geld" Methode! Familien mit Kindern, ohe je, die könnten betuchte Gäste stören.

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Interlaken:

Halal Morgenessen, Halal Schiffsfahrten, Halal Einkäufe im Lebensmittelläden. In Interlaken weiss jede Person was in den letzten Jahrzehnten abging. Jetzt herrscht die nackte Angst um den Bestand von grösseren Hotels, Jobs, Zukunft. Nicht bei der Stammbevölkerung, nein, dafür bei den grösstenteils ausländischen Angestellten und Hoteliers.

Urs Kessler, Direktor Jungfraubahn, 28.04.2020 im Fernsehen:

"Ig lueg das als grossi Chanchä a, wenn er ebä Jungfrau, Aletsch, s`Wälterbä Top of europ, ä Stück Schwizer Gschicht mit ärä 100 jährigä Tradition, jetzt einisch nur dä Schwizer ghört".
Deutsch: Ich schaue es als grosse Chance an, wenn er (HS: der Gast gemeint) Jungfrau, Aletsch, das Welterbe Top of Europe, ein Stück Schweizer Geschichte, mit einer über 100-jaehrigen Tradition, jetzt für einmal nur den Schweizern gehört.

Unfassbar, was dieser Direktor rauslässt. Wer selber denkt, selber studiert, bemerkt das plötzliche "Flehen um Einheimische". Er verrät sich noch gleich selber. Ähnlich wie bei Politiker/Inen: Bei sehr viele von denen ist man nur der nützliche Idiot, der einem Wahlstimmen bringen soll. Auf einmal sollen wir Lückenfüller spielen. Auf einmal willkommen? Hoppla, im falschen Film? Aha, auch hier in Interlaken: Schweizerinnen und Schweizer als Notnagel.

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Bildquelle: Hammerschweizer (HS)

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Kommentar:

Nein, so nicht. schlichtweg nicht. Jahrzehntelang reichten Schweiz Tourismus, Hotelleriesuisse und regionale Tourismusdirektoren uns Einheimisch nach hinten durch. Vor allem Interlaken, Gstaad, Luzern, Basel, Zürich, Lugano, Geneve. Vorne standen: Reiche Familienclans aus Saudi-Arabien, Kuwait, Oman, Bahrain, Jordanien, Marokko, Ägypten. Die meisten davon noch auch noch aus Ländern, wo man Frauen Zwangsverheiratet, zur Verhüllung zwingt, Frauen im Alltag schikaniert und brutal benachteiligt. Die Frauen öffentlich erhängen, erschiessen und die Kehle durchschneiden bei lebendigem Leib.

Mittwissende und Clanmitglieder bis in oberste Führungs- und Entcheidungsetagen, lässt man Ferien in einem freien Land machen. Nein, man muss sie als unerwünscht erklären. Eine Einreisesperre muss her.

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Schämt ihr Hoteldierektoren Euch nicht?

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Auf einmal sind wir wieder recht. Bei gut besuchten Bergbahnen lockte man ausländische Gäste mit Preisnachlässen (Familienclans, Gruppen) an. War in Interlaken einer zahlkräftigen, ausgabefreudigen saudischen Grossfamilie, die gleich mehrere Zimmer oder eine ganze Etage mietete, der Preis auf einmal zu hoch, war für diese kein Problem diesen an Ort und Stelle innert fünf (5) Minuten herabzusetzen. Alles für ausländische Gäste. Alles für Inder, Japaner, Chinesen, Aaraber.

Wehe es käme einer Schweizer Familie in den Sinn, eine Preissenkung einzufordern!

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Schweizerinne und Schweizer sollten Hotelketten und Grosshotels nicht aus der Patsche helfen. Wer so lange uns als Gast mehr oder weniger verschmähte, ja auslachte, nicht um uns kämpfte, der hat uns nicht verdient. Arroganz und Überheblichkeit schmettern sehr viele uns ins Gesicht. Wie heisst es? "Bleibt daheim". Bei Ferien sollte se jetzt heissen: "Bleibt Grosshotels fern".

Es gibt schöne, kleinere Hotels. Geführt von Familien. Geführt von tollen Geschäftsführer/Innen. Bei denen man schon immer herzlichst willkommen und erwünscht war. Gastgeber, die Demut aufweisen. Besitzer, die alles geben damit Gäste zufrieden sind. "Beizer" die einem Wertschätzen.

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Gehen Sie in die Berge. Ziehen Sie sich zurück. Schenken Sie unserer wunderbaren Natur Ihre Aufmerksamkeit. Kehren Sie zu Werten zurück. Und sie sehen: Das Leben besteht nicht aus Arschlochmässigen Konsum.

Hammerschweizer zeigt Ihnen mehrere ausgezeichente kleine Hotels wo Sie als Gast herzlich willkommen sind.

Simplon Dorf: Das Hotel Grina wo der Chef selber kocht. Mehrere Zimmer renoviert und sehr ruhig. Geführt von der Familie Arnold. Ein altes sehr sauberes Restaurant. Und dann erst der Dorfplatz! Bildquelle: Hammerschweizer (HS)

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Ein besserer Kleinhotel/Restaurant zwischen Spiez und Grimsel/Sustenpass Höhe finden Sie kaum. Auch nicht in Interlaken, auch nicht in Brienz. Das Hotel Urweider wird von der Familie Urweider geführt. Zurzeit geht es gerade in die dritte Generation über. Wer ausgezeichnet Essen will geht hierher. Das hat anscheinend auch die Polizei bemerkt...

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Was für eine Gastfreundschaft! Das junge Paar führt das Denkmal geschützte Hotel seit bald drei Jahren. Es bietet 200 Meter im Dorf noch zusätzliche schöne Zimmer an in einem renovierten Wohnhaus. Wer Pizza liebt, reserviert hier ein Platz. Im Sommer die einmalige Piazza Grande. Bildquelle: Hammerschweizer (HS)

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Hospental, abseits der Hektik von Andermatt. Hier steht das Denkmal geschützte Hotel/Restaurant St. Gotthard mit seiner fantastischen Fassade. Bekannt war das Restaurant vor allem, als das Militär noch in Andermatt eine grosse Rolle spielte. Es wird von der Familie Bennet geführt. Etliche Zimmer sind sehr schön renoviert. Bildquelle: Hammerschweizer (HS)

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Hammerschweizer seit 02.05.2020: Paul.H.