Helmut Hubacher

Er wohnte in Basel und seinem geliebten Juradorf Courtemaiche im Grosssraum Pruntrut. (Porrentruy). Ein langgezogenes Dorf, sehr sauber. Wenn man dort gegen Pruntrut hochfährt, erreicht man die Militärzone Bure (Waffenplatz). Wir gehen nicht auf das Leben von Helmut Hubacher ein. Sollen andere machen. Nur soviel muss man wissen:

Helmut Hubacher war ein Politiker. Er musste noch unten durch, bevor er ernten konnte. Und: Er war der erste, welcher falsch laufende Dinge in der Schweizer Armee hinterfragte. Dazu muss man Hubacher sehr dankbar sein. Er wollte die Armee aber nie abschaffen. Solchen Stuss behaupteten nur korrupte, hochnäsige geistig rückständige Militärköpfe.

Hinter den Fenstern in seinem Haus in Courtemaiche stappeln sich Bücher. H.Hubacher las unter anderem die Frankfurter Rundschau. Fotoquelle: Hammerschweizer

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Nein, Hubacher wollte, und das wissen Insider seit dutzenden Jahren, nie so primitive Akademikerbuben in der Partei, wie man sie heute im Jahr 2020 zu tausenden findet. Die allerwichtigste Aussage machte er aber nicht im Parlament. Dafür in einem Interview im März 2018:

"Wer glaubt, die 200 Köpfe im Nationalrat seien die Elite des Landes, irrt sich gewaltig"

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Notiz: Hammerschweizer war Ende Juli 2020 im Jura unterwegs, im Raum Pruntrut, und die Route führte uns auch durch das Dorf Courtemaiche. Wir waren am Fotografieren von wunderbar gelegenen Kirchen. Vom Dorf Courtemaiche machten wir zwei kurze Videofilme des Dorfes. Dabei fuhren wir auch am Haus von Helmut Hubacher vorbei. Von Bure her.

Notiz: Ein Video auf Frontseite zu sehen.

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In diesem Auto hockte jeweils Helmut Hubacher, während seine Frau das Lenkrad steuerte. Er selber fuhr schon lange nicht mehr Auto. Fotoquelle: Hammerschweizer

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Helmut Hubacher meinte einmal: "Kritik an der Migration darf auch für die SP kein Tabu sein. Wir müssen uns endlich von der Krankenschwestermetalität lösen. Nicht jeder Migrant ist an Leib und Leben bedroht, viele suchen einfach den wirtschaftlichen Aufstieg. Aus Angst, als Rassist zu gelten, werden heikle Punkte wie die Anzahl Flüchtlinge und ihre Kultur gar nicht thematisiert, obwohl sie die Bevölkerung beschäftigen. (Nzz 2018)

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Hammerschweizer seit 20.08.2020/ 11:34 Uhr