Skandal: Gewerkschaft UNIA zahlte über 6 Monate kein Kurzarbeitsgeld aus!

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Hans-Peter Portmann von der FDP fährt drein: Es muss ihm zu Ohren gekommen sein, was denn so bei der UNIA läuft. Er hat nämlich im Nationalrat an 02. Dezember 2020 dem Bundesrat /Verwaltung die Frage zukommen lassen mit brisantem Inhalt:

Frage von H. Portmann, 02.12.2020:

Verschiedenste Gastgewerbebetriebe mussten über 6 Monate lang zuwarten, bis ihnen von den

Unia-Arbeitslosenkassen

.....die Kurzarbeitsentschädigungen ausbezahlt wurden. Unia begründete dies mit geringen Arbeitspensen ihrer Sachbearbeiterinnen.

Wie lauten die vertraglichen Vorgaben an die Unia zur Erfüllung der Aufgaben im Führen von Arbeitslosenkassen und wie hoch sind die jährlichen Entschädigungen an die Unia für diese staatlichen Aufgaben?

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Gestern erhielt Montag erhielt er die Antwort

Antwort des Bundesrates/Verwaltung

Seit Beginn der Krise ist die Zahl der Kurzarbeitszählungen (SWE) im Durchschnitt von rund 100.000 auf 150.000 pro Monat gestiegen. Im Jahr 2019 wurden 28 Millionen Franken für Kurzarbeit ausgezahlt, während in diesem Jahr, auf dem Höhepunkt der Krise, die Zahlungen 100 Millionen Franken pro Tag überstiegen. Dies ist ein beispielloser Anstieg. Alle Arbeitslosenfonds, sowohl öffentliche als auch private, mussten innerhalb extrem kurzer Zeit zusätzliche Mittel bereitstellen und ausbilden.

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Bildquelle: Hammerschweizer

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Der Personalbestand wurde um mehr als 30 Prozent aufgestockt, und es laufen noch Verpflichtungsverfahren, um mit einem solchen Zustrom von Konten fertig zu werden. Nach den allgemeinen Bestimmungen

.....muss das im Arbeitslosenversicherungsgesetz vorgesehene Kurzarbeitergeld innerhalb eines Monats ausgezahlt werden,

----- sofern alle Bedingungen erfüllt sind und die erforderlichen Unterlagen vorgelegt werden. Unternehmen haben drei Monate Zeit, um ihre Ansprüche bei der Arbeitslosenkasse einzureichen. Da viele Firmen zum ersten Mal während der Krise mit dem HRT konfrontiert wurden, mussten in der Hälfte der Fälle zusätzliche Unterlagen angefordert und Korrekturen vorgenommen werden.

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Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass in einigen komplexeren Fällen das Prüfungs- und Zahlungsverfahren länger dauerte. Dies gilt sowohl für private als auch für öffentliche Mittel. Im Jahr 2019 beliefen sich die Entschädigungszahlungen an den Arbeitslosenfonds der UNIA auf 46.4 Millionen CHF.

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Was da UNIA sagt (Herr Portmann hat dort mit grosser Wahrscheinlichkeit nachgehackt), ist unter jeder Sau. Angestellte von Firmen, hier Gastgewerbe, mussten auf 80 % ihres Lohnes vielfach über 6 Monate warten! Ausser der Arbeitgeber hat ihnen Vorschuss ausbezahlt, damit sie wenigstens etwas Essen holen konnten, und ihre Krankenkasse bezahlen.

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Hammerschweizer seit 08.12.2020